Author Archives: Christian Wachter

About Christian Wachter

Im Brotberuf in einem Verlag in Wien befasse ich mich mich Online-Rechtsdatenbanken, Arbeitnehmer-Datenschutz, eLearning und Wissensmanagement sowie verlagsinternen crossmedialen Produktionsprozessen. Gelegentlich holt mich meine Vergangenheit als Ökonom und Sozialwissenschaftler ein.

Wie könnte „gute“ Globalisierung aussehen?

Kurt Bayer

Ungezügelte Globalisierung hat neben ihren positiven Effekten dazu beigetragen, fremdenfeindlichen Protektionismus wieder salonfähig zu machen und das Vertrauen der Bevölkerung in ihre Regierungen zu untergraben. Handel und Auslagerungen haben in den Herkunftsländern zu Lohndruck und Arbeitslosigkeit geführt, aber die Gewinne gesichert. Die ungleichere Einkommensverteilung schürt Zukunftsängste und treibt PopulistInnen UnterstützerInnen zu. Globalisierung muss auf globaler wie nationaler Ebene reguliert werden, damit sie zu einem Instrument der Verbesserung der Lebensumstände für möglichst viele Menschen wird. Dabei sind soziale, ökologische und ökonomische Ziele mit gleicher Intensität zu verfolgen.

Veröffentlicht in Wirtschaft und Gesellschaft, 2/2017, S. 243–261

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Brexit – Geordnete Trennung oder Rosenkrieg? Ö1 Journal-Panorama | MI | 21.06.2017

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Flaggen Vereinigtes Körnigreich Europäische UnionDiskussion mit

  • Kurt Bayer, Wirtschaftsexperte, ehemaliger Direktor der Weltbank und der Europäischen Entwicklungsbank in London
  • Catherine Martens, EU-Korrespondentin der Deutschen Welle, Brüssel
  • Melanie Sully, britische Politologin und Direktorin des Instituts Go-Governance
  • Jörg Wojahn, Vertreter der EU-Kommission in Österreich
    Diskussionsleitung: Elisa Vass

Jetzt gibt es kein Zurück mehr: Am Montag haben in Brüssel die Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens aus der EU begonnen. Vorerst hat man sich einmal auf einen Fahrplan für die Verhandlungen geeinigt, die haarigen Fragen wurden noch nicht angeschnitten: Wie hart oder weich wird der Brexit sein? Werden die Briten Binnenmarkt und Zollunion ganz verlassen? Und was könnten die Verhandlungsergebnisse für die Personenfreizügigkeit, die Grenzkontrollen zwischen Nordirland und Irland sowie für die Wirtschaft bedeuten?

Die EU wird durch den Austritt des großen Mitgliedslandes geschwächt, durch den Wahlsieg des deklarierten Pro-Europäers Emmanuel Macron in Frankreich andererseits gestärkt. Doch wie gehen die Vorstellungen von Deutschland und Frankreich – etwa in der Wirtschaftspolitik – zusammen?

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